Hochkarätige Konkurrenz für Malaika Mihambo

Für die Weitspringerinnen beim Pfingstsportfest am 24. Mai wird im Bungertstadion eine mobile Weitsprunganlage aufgebaut. Dazu werden ein Anlaufsteg und eine Sprunggrube aus Brandenburg herangeschafft. Die Anlage kann so entlang der Zielgerade aufgebaut werden, damit die Zuschauer einen leichteren Blick auf das Geschehen haben. Der immense Aufwand ist auch deshalb gerechtfertigt, weil das Feld der Weitspringerinnen aus Weltklasse-Athletinnen besteht, die ein großartiges Schauspiel versprechen. An erster Stelle die Olympiasiegerin und zweimalige Weltmeisterin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz). An hochklassiger Konkurrenz wird es nicht fehlen. Da ist zum Beispiel die zweifache Olympia-Finalistin und dreifache Jamaikanische Meisterin Ackelia Smith mit einer Bestleistung von 7,08 Metern. Oder die Hallen-Europameisterin von 2023 Jazmin Sawyers (Großbritannien), die eine Bestleistung von 7,00 Metern aufweisen kann. Zudem hat sie schon sieben britische Meistertitel errungen. Sogar achtmal nationale Meisterin der Niederlande wurde Pauline Hondema. Sie hält den Landesrekord mit 6,91 Metern. Als fünffache Polnische Meisterin kommt Anna Matuszewicz mit einem Hausrekord von 6,77 Metern ins Bungertstadion. Aus deutscher Sicht ist man gespannt, wie der Auftritt der beiden weiteren Deutschen gelingen wird. Maryse Luzolo (Königsteiner LV), deren bisher weitester Sprung bei 6,84 Metern landete, wurde 2024 Deutsche Meisterin. Laura Raquel Müller (Unterländer LG) mit einer Bestleistung von 6,81 Metern wurde voriges Jahr in Rehlingen Dritte. Das gesamte Starterinnenfeld umfasst 11 Springerinnen aus sechs Ländern.

Hochsprung mit zwei Olympia-Finalistinnen

Neun Hochspringerinnen mit Bestleistungen von über 1,90 Metern stehen in der Meldeliste des 61. Pfingstsportfestes. Eine Athletin hat vergangenes Jahr sogar die zwei Meter übersprungen. Es ist die Olympia-Sechste von Paris Christina Honsel (TV Wattenscheid), die schon viermal Deutsche Meisterin wurde. Zum deutschen Dreigestirn im Rehlinger Wettbewerb gehören die dreimalige Deutsche Hallenmeisterin Bianca Stichling (TSV Bayer 04 Leverkusen) mit einer Bestleistung von 1,90 Metern und die erst 21-jährige Johanna Göring (Salamander Kornwestheim), die mit 1,92 Metern zu Buche steht. Aus sieben weiteren Ländern kommt die internationale Konkurrenz. Darunter die Siebte der Olympischen Spiele von Paris Elena Kulichenko aus Zypern, die den nationalen Rekord auf 1,97 Meter geschraubt hat. Mit derselben Höhe finnische Rekordhalterin ist Ella Junnila, die bei den Hallen-Europameisterschaften in Toruń Bronze gewann. Aus Frankreich kommt die elffache nationale Meisterin Solène Gicquel (1,92 m), die sechsmal in der Halle und fünfmal im Freien den Titel holte. Sehr weite Anreisen vollziehen die Japanerin Nagisa Takahashi (1,92 m), die Neuseeländerin Imogen Skelton (1,88 m), die Südafrikanerin Kristi Snyman (1,90 m) und die Australierin Annie Stapleton (1,85 m).

Foto: Raphael Schmitt